Ein 45-jähriger Mann hatte zusammen mit vier Bekannten bis 17 Uhr einen Tisch in einem Festzelt reserviert. Anschließend wurden sie gebeten, den Tisch zu räumen. Dieser Aufforderung kamen die fünf nach, blieben aber im Gang des Zeltes stehen. Mehrere Männer des Sicherheitsdienstes forderten die Gruppe immer wieder auf, den Durchgangsbereich zu verlassen, was diese aber nicht taten. Schließlich kam es darauf zunächst zu einem heftigen Wortwechsel. Dann wurde der 45-Jährige von einem Wachmann gepackt und im sogenannten Polizeigriff aus dem Festzelt geführt. Der Wiesnbesucher erlitt dabei einen Strecksehnenausriss: Der rechte Ringfinger schwoll an und schmerzte bei jeder Berührung. Sechs Wochen lang musste der Mann eine Schiene tragen.
His damage claim was now refused by the court. The judge decided, after extensive testimony by eyewitnesses, that the plaintiff, who was visibly intoxicated at the time and showed aggressive behavior, was guilty of trespassing and “illegal empowerment”, i.e. staying put, justifying the guards' decision to remove him forcibly. The plaintiff had been given the opportunity to leave voluntarily and had chosen not to. Furthermore, the injury might have been sustained in his struggle to break free.
Zeugenaussagen hätten ergeben, dass der alkoholisierte und durchaus aggressive 45-Jährige an jenem Abend nur noch durch Gewaltanwendung zum Hinausgehen zu bewegen gewesen sei. "Das Fixieren der Arme auf dem Rücken ist hierzu ein verhältnismäßiges Mittel", erklärte der Richter in seiner Urteilsbegründung. Seine Verletzung dabei könne auch durch die Gegenwehr entstanden sein.
Moral: Preserve drinking time and ability. If security says stop it, stop it. If they say leave, leave. Get their names if you can, get witnesses’ names, complain to the office later, preferably sober and in writing. But avoid physical confrontation, any injury is your own sweet fault.



